Der Segelgrundschein ist ein „kleiner“ Segelschein

Segelgrundschein
Segelgrundschein

Gemeint ist damit nicht das Format des Stückchen Papiers, sondern der Inhalt und Umfang der Ausbildung, die dahinter stecken.

Unter fachkundiger Anleitung eines Segellehrers in einer Mitgliedsschule des VDS oder VDWS beginnen Sie Ihre Ausbildung in einer Jolle, dem typischen Anfänger-Segelboot.

Auf diesem Boot können Sie schnell den Umgang mit Segeln, Leinen und dem Wind lernen.

Es gibt gute Gründe, mit dem Segelgrundschein zu beginnen.

  1. Sie sind noch zu jung, um einen amtlichen Führerschein (ab 14 Jahren) zu erwerben – ab 12 Jahren kann man bereits den Segelgrundschein machen.
  2. Sie sind noch nicht sicher, ob Sie wirklich segeln lernen wollen – die Ausbildung zum Segelgrundschein ist eine gute Möglichkeit dies festzustellen.
  3. Der Segelgrundschein ist für Sie der Einstieg in die umfangreiche Ausbildung zum amtlichen Segelschein – weniger aufwändig, kostengünstiger und kann natürlich als Basisausbildung für andere Scheine verwendet werden.
  4.  Sie wollen in küstennahen Gewässern segeln, haben den SBF-See (der, wie wir wissen, nur eine Motorboot-Ausbildung vorsieht) und wollen segeln lernen.
  5.  Sie sind hauptsächlich „Mitsegler“, möchten aber trotzdem gern etwas von dem verstehen, was Ihr Skipper tut und ihm sachkundig zu helfen.

Andere Grundscheine

Es gibt übrigens auch für andere Sportboote die entsprechenden Grundscheine:

  • Katamaran-Grundschein
  • Windsurf-Grundschein
  • Kite-Grundschein

Sie haben alle eines gemeinsam: je nachdem auf welchem Gewässer Sie Ihren Sport betreiben wollen, kann es ausreichend sein, einen Grundschein zu besitzen.

Wo immer jedoch ein amtlicher Sportbootführerschein erforderlich ist – und danach sollten Sie sich erkundigen, insbesondere an Ihrem Urlaubsort – reicht ein Grundschein nicht aus, um z.B. ein Surfbrett oder ein Segelboot auszuleihen.

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